gemeinsam für Demokratie und gegen fREMDENFEINDLICHKEIT


ENDLICH FRIEDEN!

Frieden - der Wunsch aller Menschen ist zur Zeit nicht erreichbar.

 

Immer wieder hört man Familienmitglieder, Freunde oder Mitmenschen verzweifelt fragen, was nur mit der Menschheit los ist und wann der weit verbreitete Hass auf dieser Welt sein Ende nehmen wird. Um diese Fragen nicht weiter in der Luft hängen zu lassen werde ich im Folgenden auf sie eingehen.

 

Die Medien stellen Trump, Erdogan, Putin, Marine Le Pen und unzählige weitere Oberhäupter als egoistische, grausame Menschen und Hassstifter dar, die mit ihren rechtsextremistischen Aussagen in unserem Inneren Angst und Unruhe erwecken. "Mexikaner sind Vergewaltiger und bringen Drogen zu uns rüber" ist eine Aussage von Donald Trump, dem US-amerikanischen Präsidenten. Der Friedensprozess mit den Kurden ist in der Türkei eine Gefahr für Erdogan. Für Marine Le Pen sind Immigranten in Frankreich Fremde, die kriminell sind und nur Geld brauchen und wer sich in Russland positiv zu Homosexualität äußert, muss mit hohen Bußgeldern rechnen. Jeden Tag hören wir Probleme dieser Art, schrecken ab und distanzieren uns von den Personen oder Sachen, die von den Oberhäuptern als Gefahr oder schlecht angesehen werden. Doch genau das ist der Grund wieso wir vom Frieden nur träumen und ihn nicht erleben können.

 

Wir Menschen unterscheiden nämlich aufgrund der erschreckenden Meldungen die Mexikaner, Amerikaner, Türken, Kurden, Franzosen, Flüchtlinge und Immigranten voneinander und vergessen dabei das Wichtigste: dass wir alle Menschen sind. Dass es auf dieser Welt gute und schlechte Menschen gibt, egal aus welchem Land, sollte jedem von klein an beigebracht werden. Kinder sollten ohne Vorurteile aufwachsen und miteinander leben lernen, aber stattdessen sehen wir zu, wie Leute in anderen Ländern aufgrund ihrer Hautfarbe, sexuellen Orientierung oder Religion unterdrückt und ausgegrenzt werden. Wir möchten das ändern, doch fehlt uns die Macht. Wir sehen, dass diese Probleme immer näher an uns rücken und uns scheint es so, als würden die Entscheidungen der Oberhäupter den Frieden unserer Zeit bestimmen.

 

Es ist wichtig, dass wir uns immer wieder selbst daran erinnern, dass keiner von uns ein stummer Zuschauer ist, der ein Opfer dieser Gesellschaft und ausnahmslos dem Willen der Oberhäupter und den darauffolgenden Problemen ausgeliefert ist. Trotz unterschiedlicher Hautfarben, Religionen, Anzahl an Freunden, Einkommen oder sexuellen Orientierungen sind wir aktive Teile dieser Welt, die in der Lage sind, die Angst und den Hass aus unserem Inneren herauszuholen, positiven Einfluss auf alle unsere Mitmenschen auszuüben und dem Frieden freien Lauf zu lassen.

 

                                                                                                         Zehra Aktas