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15.05.2019

Handyverbot an Schulen? Jetzt sprechen die Schüler!                      Eine Stellungnahme

Es ist inkonsequent, Handyverbote zu erteilen, da es zur Alltagskultur unserer Generation dazugehört. Außerdem kann das Handy auch als nützliches Recherchewerkzeug genutzt werden, wenn z. B. Informationen für den Geschichtsunterricht zusammenzutragen oder Texte zu verfassen sind.

 

Natürlich könnten die Lehrer bei einem Projekt auch in einen der beiden Computerräume gehen, doch sind diese nicht immer frei. So mussten bereits Projekt an unserer Schule verschoben werden, da beide Räume belegt waren.

 

Außerdem möchte man – außerhalb der Unterrichtsstunde – seinen Freundinnen und Freunden auch mal etwas aus dem Internet zeigen. Kürzlich hatte eine Freundin einen lustigen Spruch im Internet gefunden und hat ihn uns gezeigt. Wir haben uns sehr amüsiert und deswegen glauben wir, dass auch mit Handys die Kontaktpflege nicht zu kurz kommt. Heutzutage kommunizieren Schüler eben mit ihren Smartphones und ein Verbot wäre unserer Meinung nach kein konstruktiver Ansatz. Das Smartphone kann auch im Notfall hilfreich sein, falls sich ein Schüler im Unterricht oder auf dem Pausenhof verletzt.

 

Aber dennoch denke ich, dass Handys im normalen Unterricht nichts zu suchen haben. Denn wenn sie stören, dann betrifft dies die ganze Klasse und lenken vom Lernen ab. Demnach stimmen wir dem Statement der vorangegangenen Woche in einem Punkt zu: „Selbst, wenn nur ein Handy vibriert, stört das nicht nur den einzelnen, sondern die ganze Klasse und den Lehrer“.

 

Daher sollten Handys im Normalfall im Unterricht verboten sein, außer der Lehrer erlaubt, für ein Projekt zu recherchieren. Und lediglich das Vibrieren des Handys muss auch kein zwingendes Handyverbot mit sich bringen; ein Brief an die Eltern (Tadel) und die Konfiszierung bis Unterrichtsende halten wir für effektiver: Denn somit hat der Schüler seine Lektion gelernt.

 

Statt eines generellen Handyverbots könnte die Schule viel eher einen Kompromiss suchen, mit dem jeder einverstanden ist. So sollten die Schüler ihr Handy auf dem Schulhof nutzen dürfen, da deren Verwendung dort den Unterricht nicht stört. Um diesen auszuhandeln, sollten sich die Schulleitung und die Schülervertreter an einen Tisch setzen.

 

Paul Grimm und Nele Marie Worm


08.05.2019

Digitalisierung an Schulen - Einblick in ein aktuelles Thema

Die digitale Welt verändert das Lernen wie kaum eine andere Entwicklung es jemals getan hat – und dies durchaus auch in positiver Hinsicht. So verweist etwa Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann Stiftung, darauf, dass digitale Medien dabei helfen könnten, „pädagogische Herausforderungen wie Inklusion, Ganztag oder die Förderung lernschwacher Schüler zu bewältigen“.


04.07.2018

Twitter-Interview mit dem Bürgermeister von Heiligenhaus

Wir interviewten den amtierenden Bürgermeister von Heilgenhaus Michael Beck im Rathaus. Damit es ein kurzes Interview mit konkreten Antworten wird, wurde es im Twitter-Format mit max. 280 Zeichen durchgeführt. Hier findest du die Antworten auf die Fragen an den Bürgermeister:


30.04.2018

Filmkritik zu "Aufbruch ins Ungewisse"

Im April schauten wir den Film "Aufbruch ins Ungewisse" und besprachen ihn gemeinschaftlich. Beim darauffolgenden Schreiben von Filmkritiken wurde deutlich, dass wir verschiedene Meinungen und Eindrücke von dem Film hatten. Hier findest du die am besten verfasste Filmkritik von Houda Ali.

 


21.03.2018

In eigener Sache: Jungreporter trifft Profi

 

Eigentlich interviewen sie andere. Eine Erfahrung der ganz anderen Art aber machten unsere Jugendreporterinnen und Jugendreporter vom Heiligenhauser Jugendrat, als sie selbst von der Presse in Augenschein genommen wurden: Oliver Kühn von der WAZ-Lokalredaktion in Heiligenhaus stattete den Redaktionsmitgliedern Zehra, Hilal und Aiman einen Besuch ab. Die Redaktion stand dann über eine Stunde lang Rede und Antwort zu ihrem Engagement. Hier könnt ihr den Artikel in der WAZ lesen:


19.12.2017

Interview: Maik Scheffler, Rechtsextremismus-Aussteiger

Maik Scheffler arbeitet als Referent für das Aussteigerprogramm "EXIT-Deutschland" und gibt Einblicke in seine Vergangenheit als ehemaliger

NPD-Funktionär. Im Interview berichtet er von seinen Beweggründen für den Einstieg in die rechtsextreme Szene, sowie seinem Ausstieg. Außerdem klärt er über die internen Abläufe und die Organisation der NPD auf.


11.12.2017

Interview: Roman Friedrich, Street Worker in Köln

Roman Friedrichs Ziel ist es, durch gezielte Aufklärungsarbeit Jugendliche vor einer Radikalisierung bewahren. Im Interview beantwortet er zahlreiche Fragen über seinen Arbeitsalltag, über Erfolge und Herausforderungen. Mit dabei: Frederik von Lonski als professioneller Ratgeber.


13.11.2017

Stolpersteinrundgang in Heiligenhaus

Nicht mit den Füßen, sondern mit den Gedanken soll man stolpern: Bei einem Stolpersteinrundgang der Jugendreporter-AG der Realschule Heiligenhaus erzählte Pfarrerin Düsterhöft grausame und traurige Geschichten - und warum diese nie in Vergessenheit geraten dürfen.


10.2017

Medientag in Berlin

Wegen des Sturmtiefs "Xavier" dauerte die Reise zum Medientag in Berlin mit 11 Stunden wesentlich länger als geplant. Das Durchhaltevermögen wurde aber mit tollen Workshops und einem Besuch im Museum für Medien & Kommunikation sowie mit informellem Get-Together am Abend und in den Pausen belohnt.


07.09.2017

Interview: Kerstin Griese, Mitglied des Bundestages (SPD)

Als Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Soziales ist sie Expertin für wichtige Politikbereiche wie Rente, Arbeitslosenförderung, Arbeitsmarktpolitik und Inklusion behinderter Menschen und beantwortet Fragen, die jeden von uns betreffen.


19.05.2017

Interview: Peter Beyer, Mitglied des Bundestages (CDU)

Als Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages und Experte für die transatlantischen Beziehungen und den West-Balkan erklärt Peter Beyer die aktuelle Beziehug zu den USA und die Arbeit mit den Balkanstaaten.


28.04.2017

Interview: Erfahrungen in der Flüchtlingshilfe

Das Offene Haus NRW im Gespräch mit Dr. Evelyn Bokler, ehrenamtliche Flüchtlingshelferin der Caritas und Firas Al Senaweh, Geflüchteter aus Syrien.


11.02.2017

Vorurteile und Stereotypen: Gitta Kleinberger erzählt ihre Geschichte

Gitta Kleinberger, eine jüdische Journalistin und Autorin, schilderte uns ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit Ausgrenzung und Diskriminierung.